„Die Corona-Folgen haben viele Führungskräfte und Manager von jetzt auf gleich ins digitale Zeitalter katapultiert. Ganz plötzlich sehen sie ihre Mitarbeiter nur noch via Bildschirm in ihren Wohnungen, konferieren mit ihnen nur noch online – und müssen ihnen notgedrungen vertrauen.“ In diesen knappen und passenden Worten beschreibt Claudia Tödtmann in der Wirtschaftswoche das Dilemma, in dem viele Manager seit dem Ausbruch der Corona-Krise stecken. Sie müssen auf einmal virtuell Führen – und das oft ohne entsprechende Erfahrungswerte. Die Entwicklung überrumpelte selbst gut organisierte Unternehmen.

Zusammen mit meinem Team bei doubleYUU beschäftigte ich mich bereits seit Jahren mit New Work und den neuesten Formen innovativen Arbeitens und Führens.

Daraus und viele wissenschaftlichen Ansätzen entsprungen sind in den vergangenen Tagen gleich drei höchst spannende Formate. Für unsere Kunden haben wir einen informativen Selbsttest mit Sofort-Auswertung entwickelt. Für Springers BusinessInsider habe ich die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die gute Chefs jetzt für sich selbst beantworten müssen und für die WirtschaftsWoche stellte ich die fünf goldenen Regeln zur virtuellen Führung in Corona-Zeiten auf.

Diese lauten:
1.   Ohne Technik keine Produktivität: Geben Sie ihrem Team, was es wirklich braucht
2.   Ohne Ansage keine Resultate: Geben Sie ihren Teams klare Ziele und Vorgehensweisen an die Hand
3.   Ohne persönliche Gespräche kein gemeinsam und ohne gemeinsam kein Erfolg: Binden Sie ihre Teams sinnvoll ein und kommunizieren Sie stets sinnstiftend
4.   Ohne gewollten Kontrollverlust keine Entwicklung: Vertrauen Sie ihren Team-Mitgliedern, setzen Sie sich für sie ein und lassen Sie sie selbst entscheiden
5. Ohne Fehler kein Lernen und kein Erfolg: Fördern Sie eine offene Lern- und Fehlerkultur