re:publica 2019: Die deutsche Netzgemeinde diskutiert, liefert aber nicht

Mehr Zeit für Langformen, Kleingedrucktes und Fußnoten: Die 13. Ausgabe der re:publica in Berlin stand in diesem Jahr unter dem Motto tl;dr – der Slang-Abkürzung für „too long; didn`t read“. Wir von doubleYUU haben das Festival besucht und sehen viele Bezugspunkte für Unternehmen in der Digitalen Transformation. Für drei Tage diskutierte die sogenannte Netzgemeinde in Berlin über wichtige Digital-Fragen unserer Zeit: Es ging darum, ob und wie man die Macht der großen Tech-Companies brechen beziehungsweise regulieren sollte. Es ging darum, wie unsere Gesellschaft heute mit ihren Daten umgeht und wie sie dies in Zukunft tun könnte. Es ging um die digitale Transformation und ihre Folgen für die Zivilgesellschaft. Es ging um Privacy, die DSGVO und natürlich das neue europäische Urheberrecht, mit seinen umstrittenen Upload-Filtern und dem Leistungsschutzrecht. Gerade am letzten Punkt zeigte sich die ganze Kraft und Intelligenz der re:publica und ihrer Macher um den von uns sehr geschätzten Markus [...]