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Preisgekrönt: Local-Motors-Mitgründer Jay Rogers gewinnt den LIDA-Award

Wir sagen und schreiben ja schon eine ganze Weile, dass wir die Art und Weise, wie der US-Autohersteller mit Hilfe einer Web-Community Autos baut und entwickelt, für ein absolut zukunftsfähiges Modell halten. Zu dem Schluss sind wir unter anderem nach einer Studie gekommen, bei der wir zusammen mit der Universität St. Gallen und T-Systems das Geschäftsmodell und die Art und Weise, wie der kollaborative Entwicklungsprozess bei Local Motors funktioniert, unter die Lupe genommen hatten.

Nun hat sich auch eine hochkarätige Jury http://lidaaward.com/jury/ unsere Meinung angeschlossen und Jay Rogers, Mitgründer und CEO Local Motors, gekürt: Jay ist Gewinner des Management-Preises Leader in the Digital Age Award 2012 (LIDA-Award). Der Preis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Manager auszuzeichnen, die vernetzt denken und zeitgemäße Leadership-Modelle erfolgreich umsetzen. Jay Rogers ist einer der Vertreter einer neuen Manager-Generation, die ihre Führungsprinzipien an den Erfordernissen einer vom Internet geprägten Welt ausrichtet.

„Der Preis geht an einen Manager, der sein Unternehmen perfekt an die Anforderungen einer vernetzten, digitalen Welt angepasst hat“, begründet Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, der den Vorsitz der Jury führte, die Wahl.

Willms Buhse war ebenfalls Teil der Jury. Er sagt: „Von Local Motors kann man lernen, wie man Offenheit als Strategie verfolgt. Local Motors zeigt, dass wenn man diese Strategie Schritt für Schritt umsetzt und ein Automobilunternehmen so die Prinzipien des Netzes aufgreift, Kunden nachhaltig gebunden und begeistert sind.“

Auf seiner Webseite hat sich Willms noch ein paar Gedanken darüber gemacht, warum Jay den Preis verdient hat: „Jay ist für mich ein echter Leader für das digitale Zeitalter, der wichtige Prinzipen der Leadership 2.0 absolut verinnerlicht hat: Er denkt vernetzt, er führt agil und an die jeweilige Situation angepasst, statt an einem starren Führungsmuster festzuhalten. Digital Leadership heißt für ihn die Chancen zu nutzen, die eine offene Kommunikation mit Kunden und Interessierten ermöglicht. Er sieht sich als enabler, als Moderator, und er diktiert nicht, sondern er überzeugt. Aber er übernimmt schlussendlich auch die Verantwortung und entscheidet, wenn die Community Entscheidungen braucht.“

Der LIDA-Award wird am 07. März 2012 von der nordmedia gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen einer Abendveranstaltung und doubleYUU auf der CeBIT in Hannover verliehen.

In der Pressemitteilung heißt zu Jay heißt es : „Das von Rogers aufgebaute Unternehmen Local Motors hat den Automobilbau neu erfunden. Während bei der klassischen Automotive-Industrie Heerscharen von Ingenieuren hinter verschlossenen Türen Produkte entwickeln, besteht die Entwicklungsabteilung von Local Motors aus einer Internet-Community: 25.000 Mitglieder aus 122 Ländern entwerfen freiwillig neue Bauteile und Designs. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge mit einer ungeheuren Geschwindigkeit in dynamischen, agilen Collaborationsprozessen entwickelt. ‚Transparenz, Partizipation, Agilität und Offenheit sind Werte, die Local Motors auf allen Ebenen prägen‘, sagt Jay Rogers – ein Autoprofi mit Benzin im Blut, der aber in der Welt der Bits und Bytes ebenso zuhause ist. Der Rally Fighter, der seit Juni 2010 gebaut wird, ist das erste Auto überhaupt, dass in so einem offenen Entwicklungsprozess entworfen wurde.“

Von |2017-01-13T15:48:16+00:00Februar 21st, 2012|Blog, Unkategorisiert|0 Kommentare

Über den Autor:

Willms Buhse
Dr. Willms Buhse ist Experte für Digital Leadership, Gründer und CEO von doubleYUU, einer Managementberatung spezialisiert auf die Digitale Transformation.

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