//Effektive Alternativen zu verstaubten Workshop-Klassikern

Effektive Alternativen zu verstaubten Workshop-Klassikern

Effektive Workshop-Alternativen

Die einen nennen es Sitzungswoche – die anderen Daily Stand-up: Klassische Workshops, welchen Mehrwert haben solche Treffen noch? In seinen Strukturen stößt diese Meeting-Form bei der Wissensakkumulierung und der Kreativitätsentwicklung an seine Grenzen. Darunter leidet auch die Motivation der Teilnehmer. Aus diesen Gründen habe ich mich diesem Dilemma angenommen und stelle einige Alternativen vor, bei denen neben einem Raum für Kreativität auch Platz für die Umsetzung geschaffen wird.

  1. BarCamp

Bei einem BarCamp wird erst zu Beginn der Veranstaltung der Inhalt durch das Plenum bestimmt. Hierbei entstehen unterschiedliche Slots, zwischen denen die Teilnehmer frei wählen können. Missfällt ein Beitrag, kann einfach die Session gewechselt werden. So bleibt sowohl das Interesse, als auch die Motivation des Publikums bestehen.

  1. Ideation Jam

Bei diesem Modell stehen die Ideen der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Für die Teilnahme müssen sich die Mitarbeiter mit ihren eigenen Ideen bewerben. Durch Einzelpersonen oder in Teams wird dann innerhalb von 24 Stunden aus der Idee ein Elevator-Pitch. Abschließend wird dieser bei einem unternehmensweiten Ausscheid vorgetragen, der mit verschiedenen Prämien den Gewinner kürt.

  1. FedExDay

Der FedExDay bringt besonders die Kollegen zusammen, die eher nicht tagtäglich direkt miteinander arbeiten. Zum Beispiel kommen Entwickler und Fachleute zusammen und haben dann die Möglichkeit, sich mit Fragestellungen rund um die Produkte und Dienste des Unternehmens auseinanderzusetzen. Besonders für die Entwicklung von ganzheitlichen Strategien ist das empfehlenswert.

  1. Open Space

Im Open Space wird Raum und Zeit geboten, um offene Fragestellungen zu erläutern. Den Möglichkeiten der Durchführung sind keine Grenzen gesetzt. Ob dies in einem Rahmen von einer Stunde oder einem Tag, in Kleingruppen oder einer großen Gruppe erfolgt, liegt ganz im Ermessen der Fragesteller*innen und wird mit Blick auf das gewünschte Lösungsziel entschieden.

  1. Management Hackathon

Management Hackathons lassen sich gut nutzen, um Projekte oder auch Althergebrachtes anders zu denken und in neue Richtungen zu lenken. Die Entwicklung von Prototypen ist ebenfalls möglich. Bereits die dritte Phase eines Hackathons bedeutet die Präsentation der Resultate vor einer (Teil-)Öffentlichkeit. Bevor diese erfolgreich durchgeführt werden kann, wird nach der ersten Phase, dem Hacking, in der zweiten Phase zunächst die Gruppe von den Ergebnissen des Brainstormings überzeugt. Um einen Erfolg zu gewährleisten, soll bei der Zusammenstellung der Teams auf Interdisziplinarität geachtet werden und sowohl ein fester Rahmen, als auch konkrete Themen und Produkte festgelegt werden. So sind Innovationen möglich.

  1. Retrospektive

Mithilfe von möglichst vielen Teilnehmern soll bei der Retrospektive Verbesserungspotential und interne Vernetztheit identifiziert werden. Dabei ist nicht das Ziel, Schuldige ausfindig zu machen, sondern aus der vorangegangenen Zeit zu lernen.

Wer Interesse an innovativen Formaten dieser Art hat, oder Unterstützung sucht, kann sich über unsere d-cademy weiter informieren.

Bildquelle: Shutterstock
Von |2018-10-08T06:46:53+00:00Juni 15th, 2018|Blog|0 Kommentare

Über den Autor:

Willms Buhse
Dr. Willms Buhse ist Experte für Digital Leadership, Gründer und CEO von doubleYUU, einer Managementberatung spezialisiert auf die Digitale Transformation.

Kommentar schreiben

Share This