Dr. Willms Buhse zu Gast im „Wie ist die Lage“-Podcast: Warum niemand seinen Job an KI verliert

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass unser Geschäftsführer Willms Buhse kürzlich im Podcast „Wie ist die Lage“ zu Gast war, der in einer Kooperation der Hamburger Morgenpost mit der Gute Leude Fabrik stattfindet. In einem ausführlichen und inspirierenden Gespräch teilte er seine tiefgehenden Einsichten über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt. Dabei ging er insbesondere darauf ein, warum er überzeugt ist, dass niemand seinen Job an KI verliert, sondern dass vielmehr neue Chancen und Möglichkeiten entstehen.

KI als Unterstützer in der Arbeitswelt

Willms betonte, dass KI nicht als Bedrohung für Arbeitsplätze gesehen werden sollte. „Ich glaube tatsächlich an das Motto, dass nicht derjenige seinen Arbeitsplatz an KI verliert, sondern im Zweifelsfall eher an denjenigen, der KI besser nutzt“, sagte er im Podcast. Er ermutigte Führungskräfte und Mitarbeiter, KI positiv zu begegnen und sie als Werkzeug zu nutzen, um die Arbeit effizienter zu gestalten.

Der Stand der KI in Unternehmen

Im Gespräch hob er hervor, dass viele mittelständische Unternehmen noch am Anfang stehen, was die Nutzung von KI betrifft. „Die größte Herausforderung für den Einsatz von KI ist, dass viele Firmen mit ihrer digitalen Transformation noch gar nicht da sind“, erklärte er. In Großunternehmen wie Otto ist KI hingegen bereits produktiv im Einsatz.

KI in kleinen Unternehmen und dem Handwerk

Auch für kleine Unternehmen und das Handwerk sieht er Potenzial in der Nutzung von KI. Beispielsweise kann KI beim Schreiben von Angeboten, im Recruiting oder im Marketing unterstützen. Besonders spannend wird es, wenn KI mit anderen Technologien wie Robotik kombiniert wird, um Prozesse zu optimieren.

Remote Work und die Rolle von KI

Willms ging ebenfalls auf seine Erfahrungen mit Remote Work ein, da doubleYUU seit 2015 ohne zentrales Büro arbeitet. Er betonte, dass persönliche Beziehungen weiterhin wichtig sind, und dass KI dabei helfen kann, die Zusammenarbeit zu unterstützen. KI kann durchaus als „Coach oder Sparringspartner“ dienen und dabei helfen, sich in bestimmte Themen einzuarbeiten oder Ideen zu generieren. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Arbeitsbelastung kann KI zudem dazu beitragen, die Überlastung zu reduzieren. „Wir haben alle eher zu viel zu tun als zu wenig“, sagte er. Durch den Einsatz von KI können repetitive Aufgaben automatisiert und Ressourcen effizienter genutzt werden.

KI in Behörden und der öffentlichen Verwaltung

Ein weiteres Thema war der Einsatz von KI in Behörden und Kommunen. Willms engagiert sich unter anderem als Vorstandsmitglied von The Interface Society (ThIS!) – Expertenrat der Digitalisierung e.V., um die Digitalisierung in Hamburg voranzubringen. Er sieht großes Potenzial darin, beispielsweise repetitive Prozesse in der Verwaltung durch KI zu automatisieren, um die Mitarbeiter zu entlasten und den Service für die Bürger zu verbessern.

Hamburg als digitaler Vorreiter

Willms zeigte sich optimistisch, was die digitale Entwicklung Hamburgs betrifft. Er erwähnte unter anderem laufende Initiativen wie beispielsweise HHAI-Score, die darauf abzielen, 100.000 Menschen in Hamburg KI-fit zu machen. Ziel ist es, Hamburg zur „KI-Kompetenzstadt Nummer 1 in Deutschland“ zu machen.

Fazit: Offenheit für neue Technologien als Schlüssel zum Erfolg

Abschließend rief Willms dazu auf, Technologien offen zu begegnen und Dinge einfach auszuprobieren. „Ich setze mich dafür ein, Technologien ein Stück weit offener zu begegnen und Dinge einfach auszuprobieren, um zu gucken, wie es funktioniert und damit einfach das Know-how zu stärken.“

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Über den Autor: Klaus Kock

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Seit 2021 unterstützt Klaus als Marketing-Verantwortlicher das Team von doubleYUU. Dabei widmet er sich vor allem der Positionierung von doubleYUU in sämtlichen Kommunikationskanälen. Von Mittelständlern bis börsennotierte Unternehmen: Klaus kann auf eine 20jährige Beratungstätigkeit im Bereich Marketing, PR und integrierte Kommunikation für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zurückblicken – hat jedoch eine Vorliebe für dynamische Organisationen, die über den Tellerrand hinausschauen. Eigenschaften, die er an doubleYUU besonders schätzt.