Von null auf Digitalisierung in nur wenigen Tagen. Die Corona-Pandemie zwingt so gut wie alle Unternehmen, sich innerhalb kürzester Zeit digital besser aufzustellen. COVID-19 wirkt dabei wie ein Beschleuniger der digitalen Transformation und Disruption. Dies sorgt für eine Vielzahl großer Herausforderungen, denen die meisten Konzerne sich nun zwangsweise – mehr oder weniger gut vorbereitet – stellen müssen.

Nehmen wir nur die Bereiche Arbeitsorganisation und Leadership. Fast alle Unternehmen mussten von dem einen auf den anderen Tag ein Arbeiten von zuhause aus zu ermöglichen – und gleichzeitig arbeitsfähig bleiben. Sie haben es geschafft. Viele grundlegende technische Hürden und der erste Schock sind mittlerweile überwunden. Die meisten kommen zurecht, wenn auch unter erschwerten Bedingungen, wenn zum Beispiel die Kinderbetreuung während der Arbeitszeit ebenfalls stattfinden muss.

Nur eine auf das virtuelle Setting ausgerichtete Führung kann eine sinkende Innovationskraft verhindern

Wie sich diese neue Situation auf die Arbeitsleistung vieler Mitarbeiter, Teams und deren Führungskräfte auswirkt, variiert sehr stark. Neben dem Zuwachs an Autonomie, der sich für viele Mitarbeitende motivierend auswirkt, bestehen allerdings auch einige Risiken. Nur eine auf das virtuelle Setting ausgerichtete Führung kann Gefühle der Isolation, eine geringere Verbundenheit mit der Arbeit und eine sinkende Innovationskraft verhindern.

Viele Führungskräfte sind in hierarchisch strukturierten Organisationen groß geworden und daher vor allem einen transaktionalen Führungsstil gewöhnt. Der Führungsgedanke reduziert sich dabei häufig auf die Austauschbeziehung: Leistung gegen Geld.

Diese Logik funktioniert beim virtuellen Leadership, das dieser Tage gefragt ist, allerdings nicht mehr. Kurz: Die Anforderungen an das Management haben sich geändert.

Bleibt die Frage, wie virtuelle Führung gut funktionieren kann. Fünf Fragen sind dafür wesentlich:

  1. Hat das Team alles an technischer Infrastruktur und Kompetenzen, die es braucht?
  2. Gibt es klare Ziele und Strukturen?
  3. Wird umfassend und sinnstiftend kommuniziert und informiert?
  4. Wird das Team systematisch entwickelt und empowered?
  5. Wie kann Lernen und Weiterentwicklung sichergestellt werden?

Wie fallen Ihre Antworten auf diese Fragen aus? Sind Sie für die Herausforderungen der neuen Zeiten gewappnet?

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