13 eindrucksvolle Aussagen wie Führungskräfte und Teams die Steuerung durch OKRs erleben

„Im letzten Review wurde das erste Mal nicht nach einem Schuldigen gesucht“

Man könnte meinen sie hätten magische Kräfte. Doch mit Objectives und Key Results (OKRs; hier als Ted-Talk) lässt sich wirklich der Weg ebnen, um eine Organisation strategisch auszurichten und sie mit konstanten Feedbackschleifen koordiniert weiterzuentwickeln. Mit ihrer Hilfe es dann möglich, auch die Steuerung agil zu gestalten und so anpassungsfähige Routinen zu entwickeln.

In unserem letzten Beitrag haben wir uns bereits mit den Herausforderungen des agilen Arbeitens, aber auch mit einigen strategischen Vorteilen, insbesondere im Zusammenhang mit Objectives und Key Results, beschäftigt.

Heute wollen wir die zentralen Learnings und Veränderungen aus unseren Kundenprojekten teilen, die Führungskräfte und Teams bei der Arbeit mit OKRs erlebt und uns zugetragen haben. Diese Stimmen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen – von Mittelstand bis Großkonzern, von Traditionsunternehmen bis Start-up. Die Manager, Angestellten und Unternehmer sagten:

#zukunftsorientierung

„Im letzten Review wurde das erste Mal nicht nach einem Schuldigen gesucht.“

#results

„Mein wichtigster Punkt ist, dass man mit OKRs sich nicht mehr auf ein Vorgehen fokussiert, sondern auf Ergebnisse. Prioritäten sind klar definiert und steuerbar.“

#innovation

„Wir als Team entwickeln jetzt eine viel konkretere Vorstellung davon, wie ein Ergebnis aussehen könnte. Und erst dann schauen wir, wie wir dahin kommen. Das führt dazu, dass wir uns ambitioniertere Ziele setzen und dazu, dass wir innovativer arbeiten.“

#bigpicture

„Mir fällt es leichter, das große Ganze, die Zusammenhänge, zu erkennen. Dies liegt unter anderem daran, dass wir uns konsequenter inhaltlicher mit den Themen und der Gesamtausrichtung auseinandersetzen – und dass dafür auch Zeit ist.“

#management

„Ich muss weniger micromanagen. Mein Team ist mündiger, übernimmt Verantwortung und entscheidet selbst über ihre Maßnahmen.“

#vernetzung

„Die Transparenz macht es unmöglich in seinem Silodenken zu verharren.“

#alignment

„Abstrakte Strategie kann wohl doch auf Team-Maßnahmen heruntergebrochen werden.“

#motivation

„Mein Team erkennt das erste Mal wirklich seinen Beitrag zum Gesamterfolg, weil der eigene Beitrag messbar und sichtbar ist.“

#softfactors

„Auch „weiche“ Ziele wie Kompetenzentwicklung oder Mindset haben in dieser Methode einen Platz.“

#simple

„Ich habe erlebt, wie aus einem 50-seitigen Strategiedokument ein ORK-One-Pager wurde.“

#vorausschau

„Abhängigkeiten zwischen Workstreams, die sonst später oft zu Hindernissen führen, haben wir dieses Mal schon sehr früh identifiziert.“

#agilität

„Agilität heißt nicht, dass langfristige Ziele über Bord geworfen werden. Das habe ich erst jetzt erlebt.“

#partizipation

„Durch diese Methode habe ich das erste Mal auch viel introvertiertere Teammitglieder und ihre wertvollen Ansätze gehört.“

Was sind ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von OKRs? Welche Aussagen haben Sie im Zusammenhang mit Objectives und Key Results schon gehört? Sprechen Sie uns direkt an oder schreiben Sie es hier in die Kommentare.

Über den Autor: Willms Buhse

Willms Buhse
Dr. Willms Buhse, CEO und Gründer von doubleYUU, bringt mit Digital Leadership die Innovationen des Silicon Valley in die Büros der deutschen Führungsetagen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und viele Top-Manager wie Volkmar Denner (Bosch) oder Carsten Spohr (Lufthansa) zählen zu seinen Kunden. Er hält Vorträge in Harvard, am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und an deutschen Elite-Universitäten in Berlin, München oder Hamburg. Dr. Willms Buhse gilt über deutsche Grenzen hinaus als Vordenker der digitalen Elite. Wie kein Zweiter versteht er es, Ideen und Impulse aus der digitalen Welt auf die Realität deutscher Unternehmen zu übertragen.